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Epidemiologie von Soja und Isoflavonen

Nach den derzeit bekannten ernährungswissenschaftlichen Fakten zu urteilen, ist der gesteigerten Zufuhr von Sojaisoflavonen über die Nahrung ein eindeutiger Nutzen zuzuschreiben (Tseng et al. 2008). Diese Schlussfolgerung wird durch epidemiologische Daten gestützt. Der Wert epidemiologischer Studien wurde allerdings in Frage gestellt. Die Ergebnisse solcher Untersuchungen sind nicht so robust wie die kontrollierter Studien. Tatsächlich müssen epidemiologische Date stets vorsichtig interpretiert werden. Sie sind aber Teil der Gesamtevidenz zu Sicherheit und Wirksamkeit, und können daher nicht auf formalen Gründen ignoriert werden.

Sojanahrungsmittel und die darin enthaltenen Isoflavone waren Gegenstand von Studien an weit mehr als 400.000 Frauen, und aus den Studien ging ein exzellentes Sicherheitsprofil hervor. Epidemiologische Studien beschäftigten sich ebenso mit Fragen des gesundheitlichen Nutzens isoflavon-haltiger Zubereitungen wie mit Fragen zur Anwendungssicherheit. Die Studien untersuchen (neben anderen Themen) Effekte der Isoflavone

  • • gegen Wechseljahresbeschwerden;
    • auf die Knochenmineraldichte;
    • auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems;
    • auf die Prävention von Brustkrebs;
    • auf die Prävention von Gebärmutterkrebs; und
    • auf die Prävention von Prostatakrebs.

Referenzen

Tseng, M., Olufade, T., Kurzer, M. S., Wahala, K., Fang, C. Y., van der Schouw, Y. T., und Daly, M. B. (2008). Food frequency questionnaires and overnight urines are valid indicators of daidzein and genistein intake in U.S. women relative to multiple 24-h urine samples. Nutr. Cancer 60 (5): 619-626.

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1 Isoflavone und die Epidemiologie von Brustkrebs
2 Isoflavone und Endometriumkrebsepidemiologie
3 Isoflavone und Protatakrebsepidemiologie
 
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