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In epidemiologischen Studien an Sojakonsumenten wurde regelmäßig eine verringerte Häufigkeit des auftretens verschiedener Arten von Krebs belegt. Diese Beobachtung Krebs-vorbeugender Effekte wird von den experimentell entdeckten Wirkmechanismen von Genistein und analoger Verbindungen, die möglicherweise zumn klinischen Gesamteffekt beitragen, gestützt - Wirkmechanismen, die bereits zu der Entwicklung neuer Arzneistoffe auf der Basis von Genistein-Analoga geführt haben. Phenoxodiol, ein im Vergleich zu Genistein nur minimal verändertes synthetisches Isoflavon, befindet sich derzeit in einem fortgeschrittenen Stadium der klinischen Testung als Arzneimittel gegen Krebs. Die Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass Genistein nicht nur ein krebshemmendes Potenzial hat, sondern dass Soja und Isoflavone auch den gegen Krebs gerichteten Effekt von Arzneistoffen wie Cisplatin oder Tamoxifen unterstützen. Therapeutische Ansatzpunkte für anti-Tumor-Strategien, bei denen für die Isoflavone Bestätigungen aus in vitro-, in vivo-, und teilweise auch aus klinischen Studien vorliegen, sind • die Aktivierung des Estrogenrezeptor beta (ER-β) als Gegenmaßnahme gegen proliferationsfördernde Effekte der Estrogene am alpha-Rezeptor (ER-α); |
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